Archiv der Kategorie: Kassenprogramm

Am Ende landen doch viele Friseure bei uns ;-)

In dieser Woche hatten wir eine Anfrage von einem Friseurbetrieb, der in den letzten Jahren bereits mehrfach bei uns angefragt hatte und Informationen zu unserer Friseursoftware angefordert hatte. Vor einem Jahr hatte sich die Inhaberin dann doch ein anderes Programm gekauft.

In dieser Woche hat uns die Inhaberin geschrieben: „Leider hatte ich mich für einen anderen Anbieter entschieden mit dem ich sehr unzufrieden bin. „. Wir haben ihr (nochmals) die aktuellen Infos zu unserem Programm gesendet. Und gestern hat sie dann bei uns bestellt 😉

Das passiert uns immer wieder, dass Friseurbetriebe, die sich zuerst für ein anderes Kassensystem entscheiden, dann doch noch mal bei uns anfragen und auch bei uns bestellen. Anscheinend können oft die Versprechen der Hochglanzprospekte und die Aussagen der „Verkaufsberater“ doch nicht gehalten werden? Viele klagen auch über einen schlechten Support.

Und schließlich entscheiden sich dann viele im zweiten Anlauf für unser Programm SALONWARE 😉

Happy Birthday SALONWARE: 7 Jahre Kassensystem für Friseure

Die Friseursoftware SALONWARE feiert in diesem Jahr ihren siebten Geburtstag. Das Managementsystem, das im August 2009 als erste komplett browserbasierte Software für Friseursalons und Friseurbetriebe auf den Markt kam, wird seither auf Basis von Kundenwünschen kontinuierlich weiterentwickelt. Auszeichnungen unterstreichen den Praxisbezug der Branchensoftware: In den vergangenen sieben Jahren erhielt SALONWARE vier Mal das Prädikat „BEST OF“ der Initiative Mittelstand.

SALONWARE bietet alle wichtigen Funktionen für die Steuerung und Verwaltung von Friseursalons und Friseurbetrieben, einschließlich eines integrierten Online-Buchungssystems über die Web-App „MeinSalon“. Die Pro-Version von SALONWARE ist aktuell die umfangreichste und mächtigste Friseursoftware auf dem deutschen Markt. In Kundenumfragen erreicht das Programm kontinuierlich sehr gute Ergebnisse.

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Seit ihrer Einführung ist der Funktionsumfang des praxisorientierten Managementsystems stetig gewachsen: Neben der Kunden- und Mitarbeiterverwaltung können Friseursalon und Friseurbetriebe ihre Produkte und Dienstleistungen verwalten, Termine planen, ein Kassenbuch führen, Provisionsmodelle erstellen, und vieles mehr. Neuerungen bezüglich des Einsatzes elektronischer Kassensysteme, die ab 2019 in Deutschland gelten sollen, fließen schon jetzt in die Entwicklung ein.

Erfolg aus eigener Kraft
SALONWARE ist ein Produkt der SALONWARE Pro GmbH, die 2008 von Friseurmeisterin Regina Grabmaier in Burghausen – ursprünglich als Einzelfirma – gegründet wurde. Seit der Markteinführung vor sieben Jahren verzeichnet das Unternehmen monatlich steigende Umsätze. Das Wachstum erfolgt komplett aus eigener Kraft. Das Unternehmen ist investorenunabhängig.

Bei SALONWARE stimmen Funktionalität und Service. Deshalb sind wir auch ohne aggressive Werbung und teure Messeauftritte erfolgreich. Inzwischen gibt es sogar einige Nachahmerprodukte, die zum Teil mit gleichem Namen oder ähnlichem Logo auf sich aufmerksam möchten. SALONWARE ist und bleibt das Original!

Ist das Friseurprogramm SALONWARE offlinefähig?

Manchmal werden wir gefragt, ob unser Friseurprogramm auch offlnefähig ist, also auch bei einem Ausfall der Internetverbindung weiter genutzt werden kann. Die Antwortet lautet: Nein!

Die Friseursoftware SALONWARE kann nur bei bestehender Internetverbindung genutzt werden. Dies hat viele Gründe:

1. Anfälliger Synchronisationsmechanismus

Im ersten Moment hört es sich gut an, wenn man hört, dass ein Programm auch bei einem Ausfall des Internets weiter genutzt werden kann. Technisch bedeutet dies, dass die kompletten Daten auf das genutzte Gerät übertragen werden müssen. Denn für jede Nutzung des Programms sind alle Daten erforderlich, da diese miteinander verknüpft sind, wie z. B. die Daten des Salons, die Menüpunkte des Programms, die Mitarbeiterdaten, die Dienstleistungen, die Produkte mit Lagerbeständen, Preise, Arbeitszeiten, Termine, Kunden, Behandlungsdaten bis zu den Feiertagen. Ein Termin ist z. B. mit einem Kalendereintrag, Dienstleistungen, Mitarbeiter, Kunden und historischen Behandlungsdaten verknüpft. Die Daten sind insgesamt in über 120 Datenbanktabellen verteilt und müßten zur Offline-Nutzung (ohne Internet) übertragen werden. Diese laufende Synchronisation mit den „Masterdaten“ würde zu Wartezeiten führen und auch Inkonsistenzen in den Daten zur Folge haben, da es bei jedem Synchronisationsmechanismus zu Konflikten kommen kann. Die gleichzeitige Nutzung von mehreren Geräten wäre kaum mehr möglich. Oft werden mehrere PCs oder Macs im Salon genutzt, z. B. an der Rezeption, an der Kasse und in der Mischecke – und unterwegs mit mobilen Geräten. Und keiner kann erkennen, ob die Daten schon aktuell sind oder auf die Synchronisierung warten, oder ob die Daten nur auf dem Gerät vorhanden sind und nicht übertragen wurden. Datenverlust könnte die Folge sein. Damit das Programm auch bei einem Ausfall der Internetverbindung weiter funktioniert, müssen also ständig alle Daten synchronisiert werden – auf allen Geräten. Die Synchronisationszeiten und das übertragene Datenvolumen wären nicht akzeptabel und der Mechanismus äußerst störungsanfällig.

2. Datenspeicherung im Internet-Browser nicht möglich

Wie bereits beschrieben, müssten die kompletten Daten auf den jeweiligen Geräten gespeichert werden, damit die Nutzung ohne Verbindung möglich ist. Es gibt bereits technische Möglichkeiten, um Daten im Internet-Browser des jeweiligen Geräts zu speichern. Dies wird durch SALONWARE bei unkritischen Daten bereits genutzt, z. B. die automatische Erkennung des Geschlechts des Kunden durch den Vornamen (Auto-Gender-Funktion von 99% aller Vornamen). Leider reicht dieser Speicherplatz nicht für die Datenmengen aus und diese lokale Speichermöglichkeit wird auch nicht von allen Internet-Browsern unterstützt. Damit das Programm auch offline funktioniert, müssten die Daten immer vom lokalen Datenspeicher gelesen (und geschrieben) werden – vorausgesetzt die Synchronisation ist komplett vollständig. Die Datenmenge ist für die lokale Speicherung in einem Internet-Browser viel zu groß und unstrukturiert und würde auch nicht mit allen Browsern funktionieren, sondern wäre dann auch eine Einschränkung auf einen bestimmten Browser oder deren Version.

3. Datenspeicherung in einer Datenbank auf dem PC/Notebook

Da die Speicherung der erforderlichen Datenmengen im Internet-Browser (Punkt 2) nicht möglich ist, könnten die Daten in einer „echten“ Datenbank auf dem Gerät installiert werden. Dies würde jedoch eine Installation eines Datenbank-Management-Systems (Datenbank-Programm) auf dem Computer oder Mac erfordern. Diese Datenbank müsste sich dann laufend mit dem zentralen Master-Datenbanksytem synchronisieren, um eine Nutzung ohne Internetverbindung zu ermöglichen. Dies ist also machbar, wobei man sich dann auf ein Betriebssystem einschränken müsste, z. B. auf Windows-Copmputer und Windows-Tablets.

Da SALONWARE jedoch ein systemunabhängiges Programm ist und mit Windows-Computer, Mac-Computer, Google Chromebooks, Android Tablets, Apple iPad oder beliebigen Smartphones genutzt wird, ist die Installation einer lokalen Datenbank keine akzeptable Lösung. Es wäre eine Einschränkung auf bestimmte Geräte bzw. Betriebssysteme. Die neuen Web- und Cloud-Technologien ermöglichen eine flexible Nutzung von Programmen ohne Installation. Eine Installation auf dem PC wäre ein technologischer Rückschritt.

4. Datenschutz und Manipulationssicherheit

Der Zugriff erfolgt mit SALONWARE immer auf die zentralen Daten im Rechenzentrum. Der Datenzugriff ist also in „realtime“. Es werden bewusst keinerlei Daten auf dem Computer oder mobilen Geräten bei der Nutzung des Programms gespeichert. Dies ist ein wirksamer Schutz vor einer Manipulation von Kassendaten (derzeit ein großes Thema). Die Daten sind jedoch nicht nur vor verbotenen Manipulationen geschützt, sondern auch vor Diebstahl bei Verlust eines Geräts. Schon öfters haben wir von unseren Kunden erfahren, dass Apple-Notebooks aus dem Salon gestohlen wurde – zum Teil sogar während der Öffnungszeiten. Dies ist zwar ein materieller Schaden, doch die Daten sind geschützt (und sogar versichert) im Rechenzentrum gespeichert. Bei einem Verlust/Diebstahl eines Notebooks, Tablet oder Smartphone sind keine Daten auf den Geräten verloren bzw. in falschen Händen.

5. Entwicklungs- und Pflegeaufwand

Durch die Realisierung einer Offlinefähigkeit eines Programms würde ein erheblicher Entwicklungsaufwand entstehen, sowie ein höherer Aufwand für die laufende Weiterentwicklung des Programms. Durch den höheren Entwicklungs-, Pflege- und Supportaufwand würde sich zwingend die Nutzungsgebühr der Anwendung erhöhen.

Zusammenfassung

Unser Programm wird mit den unterschiedlichsten „Geräten“ ohne Installation genutzt, unterwegs mit einem Smartphone oder Tablet (Android, iPhone, Windows Phone), im Salon mit einem PC/Notebook oder Mac und im HomeOffice mit weiteren Geräten. (Dazu gibt es noch etwa 30 unterschiedliche Browser im Einsatz.)

Eine Offlinefähigkeit wäre leider nicht Browser- und Betriebssystemunabhängig. Auch führt eine Offlinefähigkeit mit dem zugehörigen Synchronisationsmechanismus zu Konflikten und ist Störungsanfällig.

Risikobeurteilung und Risikominimierung

Der Ausfall des Internets im Salon ist zwar ein Risiko, da die Nutzung des Salon-Management-Systems über die Internetverbindung erfolgt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist jedoch gering. Sie können das Risiko entweder akzeptieren oder minimieren.

Um dieses Risiko möglichst klein zu halten, sollte ein zuverlässige Internetanbieter gewählt werden. Der Ausfall des Internets ist heutzutage sehr selten. Das Internet gehört zur „Grundversorgung“, wie Strom, Wasser und Telefon. Bei einem Ausfall des Internet können Sie sogar Schadensersatzansprüche bei Ihrem Anbieter geltend machen. (Hier gibt es bereits einige Gerichtsurteile.)

Um das Risiko eines Ausfalls weiter zu minimieren, könnte bei einem Ausfall ein mobiles Netz (Hotspot) mit einem Smartphone aktiviert werden. Der Mobilfunkanbieter sollte dann jedoch nicht der Gleiche Anbieter sein, wie der Festnetzanbieter. Falls ein Internetknoten eines Anbieters ausfällt, sind meistens beide Netzwerke unterbrochen bzw. gestört. Es gibt auch WLAN-Router mit einem SIM-Karten-Steckplatz, so dass bei einem Ausfall des Festnetz-Internet automatisch auf das mobile Internet umgeschaltet wird.

Die Offlinefähigkeit eines Programms wäre nur theoretisch eine Maßnahme zur Risikominimierung. Die Nachteile und Einschränkungen sind jedoch viel zu groß. Durch die Anfälligkeit von Synchronisationsmechansimen wäre die Ausfallwahrscheinlichkeit wesentlich höher und somit die Qualität und Zuverlässigkeit der Software niedriger und der Preis höher. Und wer möchte das schon?

Wie entwickeln sich die Preise des Kassensystem SALONWARE in den nächsten Jahren?

Das Salon-Management-System SALONWARE ist seit Sommer 2009 – also bereits seit 6 Jahren auf dem Markt in Deutschland und Österreich erfolgreich vertreten. Das Friseurprogramm war die erste Cloud-Software für Friseure und hat sich zu einem der führenden Anbieter entwickelt.

Wie hat sich die monatliche Nutzungsgebühr für die Express-Version und die Professional-Version seit 2009 entwickelt? Werden sich die Preise in den nächsten Jahren verändern?

Der monatliche Preis der Express-Version des Kassensystems SALONWARE ist seit Beginn mit EUR 29,- (zzgl. MwSt.) gleich geblieben und hat sich somit nicht verändert. In dieser Pauschale sind nicht nur die Betriebskosten, Datenspeicherung und Updates enthalten, sondern auch der Support.

Die Professional-Version des Kassenprogramms enthält viele Weitere Möglichkeiten und Funktionen, wie die Online-Terminbuchung mit dem Kundenportal, das Mitarbeiterportal und eine Salon-Website. Die ursprüngliche Monatspauschale von EUR 49,- (zzgl. MwSt.) wurde Anfang 2014 auf EUR 39,- (zzgl. MwSt.) gesenkt und blieb seitdem konstant.

Dazu muss man sagen, dass sich der Funktionsumfang des Programms seit 2009 mindestens verdoppelt hat. Also doppelte Leistung und reduzierter Preis. Wo gibt es denn sowas?

Bei unserer Cloud-Software SALONWARE gibt es auch keine Mindestvertragslaufzeit, keine Knebelverträge und keine 5-Jahres-Leasingverträge. Jeder Kunden kann jederzeit den Nutzungsvertrag beenden. Wir zwingen keinen Kunden mit unserem Programm zu arbeiten. Im Gegenzug erwarten wir von unseren Kunden ein partnerschaftliches Verhalten und eine entsprechende Kommunikation. Wir mögen keine respektlosen, unfreundliche Kunden – wir sind keine Sklaven, die man erniedrigen muss! Wir sind faire Partner mit dem gleichen Ziel – Erfolg im Business – und das geht nur gemeinsam.

Und wie sieht es in Zukunft aus?

Gut! Immer mehr Friseursalons arbeiten mit unserem Programm. So dass sich die Entwicklungskosten für die laufende Weiterentwicklung und Pflege des Programms auf immer mehr Kunden verteilt. So konnten wir bisher Kostensteigerungen für das Rechenzentrum, Personalkosten, etc. ausgleichen. Wir konnten dadurch Preissteigerungen für unsere Kunden verhindern bzw. sogar die Nutzungsgebühr für die Professional-Version senken.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Inflation im „normalen“ Bereich bleibt und keine Geldentwertung auf uns zukommt, kann die monatliche Pauschale für die Friseursoftware auch für die nächsten Jahre gleich gehalten werden.

Und das wichtigste ist: Die SALONWARE Pro GmbH ist nicht abhängig von Investoren, sondern aus eigener Kraft gewachsen und hat die Gewinnzone bereits erreicht.

In den letzten Jahren haben wir etliche Anbieter von neuen Programmen für die Friseurbranche gesehen, meistens für Online-Buchungen oder Kassenprogramme. So lange das Geld von den Finanzinvestoren zu den Startups strömte, wurde versucht, mit billigen Angeboten und aggresiver Werbung Kunden zu gewinnen. Das dauert oft nicht lange – ein paar Monate oder ein Jahr und die Firmen „platzten“ wieder, wie eine Luftblase. Was bleibt übrig? Verärgerte Kunden, die dann doch zu uns wechselten. Immer wieder bekommen wir auch Angebote von Wettbewerbern, deren Kunden für viel Geld zu übernehmen. Die Friseurbranche ist nicht so einfach, wie viele glauben.

Tja, so ist das Leben!